Halbwertzeiten des Wissens  E-Mail

 

 Die wichtigste Humanressource für jedes Unternehmen, das Wissen!

 

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Die flexible aufgabenorientierte Gestaltung der Arbeitsprozesse, statt fachorientierter Eigenbrötelei, fordert selbständig und eigenverantwortlich wirkende, teilautonome Mitarbeiter mit berufs- und bereichsübergreifendem, unternehmensumfassendem Denken und Handeln. Sie müssen wichtige Kompetenzen, wie die Fach-, Methoden-, Sozial– und die Lernkompetenz besitzen. Dazu müssen in der Berufsbildung Schlüsselqualifikationen, wie Teamfähigkeit, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit und viele mehr, als überfachliche Qualifikationen neben den Fertigkeiten und Kenntnissen gemäß Ausbildungsrahmenplänen der Verordnungen vermittelt werden. Eine besondere Bedeutung nimmt da die Lernkompetenz ein, die einen wesentlichen Einfluss auf das Wissenpotential unserer Industrienation hat.

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Wer schlank und damit effektiv wirtschaften will, muss neben der Automatisierung und der Rationalisierung proportional seine Mitarbeiter einbeziehen und bilden. Die Technik-Wissens-Schere muss in Zukunft geschlossen werden, denn Wissen hat mittlerweile Halbwertszeiten, die bei 3-5 Jahren liegen und immer geringer werden, während neues technisches Wissen nicht mehr linear, sondern quadratisch rasant zunimmt.

Nur Mitarbeiter, die es gelernt haben zu lernen und in der Lage sind, ihr fachliches Wissen immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen, können die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe aufrecht erhalten. Arbeitsformen, die eine kooperative Selbstqualifikation (AZIA) der Mitarbeiter ermöglichen, können einem Wissensschwund  entgegenwirken und bereiten den Weg für das lernende Unternehmen.

Ausbildung muss auf ein Arbeiten in "schlanken Systemen" vorbereiten und verlangt nach Ausbildern, Lehrern und Prüfern, die als Wissens-Multiplikatoren die Zeichen der Zeit erkannt haben. Sie müssen neben der Vier-Stufen-Methode und dem Frontalunterricht ihr Methodenrepertoire erweitern, um handlungskompetente Mit-Arbeiter, die Mit-Denker, Mit-Entscheider, Mit-Wirkende und Dauerlerner werden müssen, auch handlungsorientiert auszubilden.



Mehr Wissen, mehr Leistung, mehr Effizienz, mehr Zufriedenheit der Mit-Arbeiter..